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Leichte Sprache

Mobilitäts-Hilfe in Leichter Sprache

Was ist die Mobilitäts-Hilfe?

Mobilitäts-Hilfe ist ein Fach-Wort.

Mobilitäts-Hilfe bedeutet:

Manche Menschen mit Behinderungen bekommen Geld.

Das Geld ist für einen Fahr-Dienst.

Mit dem Geld bezahlen Menschen mit Behinderungen

Fahrten in ihrer Freizeit.

    

 

 

Wer entscheidet über das Geld?

Beim Bezirk Oberbayern können Menschen mit

Behinderungen das Geld für Mobilitäts-Hilfe beantragen.

Der Bezirk Oberbayern entscheidet:

   – Wer bekommt dieses Geld.

   – Wer bekommt dieses Geld nicht.



Warum bekommen manche Menschen mit Behinderung Mobilitäts-Hilfe?

Menschen mit Behinderungen sollen am Leben

in der Gemeinschaft teilnehmen.

Das bedeutet:

Menschen mit Behinderungen sollen

andere Menschen treffen. 

Sie sollen in ihrer Freizeit etwas machen können.

Zum Beispiel:

   – zu Sport-Veranstaltungen gehen

   – ins Kino gehen

   – einen Kurs besuchen und etwas lernen

   – sich mit anderen Menschen treffen.

Was darf man mit dem Geld bezahlen?

Das Geld ist nur für Fahrt-Kosten.


Damit darf man fahren:

   – mit einem Taxi

   – mit einem Behinderten-Fahr-Dienst


Wenn eine behinderte Person

Geld für Mobilitäts-Hilfen bekommt,

dann entscheidet die Person selbst:

Mit welchem Fahr-Dienst will sie fahren.


Das ist wichtig:

   – Die Person muss den Fahr-Dienst selbst bestellen.

   – Die Person muss den Fahr-Dienst selbst bezahlen.

   – Die Person muss sich einen Beleg geben lassen.

      Oder eine Quittung.

Was darf man mit dem Geld nicht bezahlen?



Mit dem Geld darf die Person keine Fahrten

   – zur Ärztin oder zum Arzt 

   – zur Kranken-Gymnastik

   – zur Therapie: Zum Beispiel zur Reit-Therapie

   – zum Ausbildungs-Platz

   – oder zum Arbeits-Platz

bezahlen.

Dafür gibt es das Geld nicht.


Für Fahrten zu bestimmten Einrichtungen

gibt es manchmal Geld:

Zum Beispiel für Fahren zur Tages-Pflege.

Für diese Fahrten kann man manchmal

Geld von jemand anderem bekommen.

Bitte fragen Sie bei der Service-Stelle

vom Bezirk Oberbayern nach.


Für Bewohnerinnen und Bewohner von Heimen

gibt es noch eine wichtige Regel:

Sie dürfen mit dem Geld keine Fahrten

vom Heim nach Hause zu ihren Familien bezahlen.

Wer kann das Geld für Mobilitäts-Hilfe bekommen?

Menschen mit einer

besonders starken Geh-Behinderung

bekommen das Geld.



Dafür gibt es diese Regeln:

Die Person ist 14 Jahre alt. Oder älter.

Die Person hat einen

Schwer-Behinderten-Ausweis.

In dem Ausweis steht aG.

Das bedeutet:

außergewöhnliche Geh-Behinderung.

Welche Regeln gelten für Kinder?

Für Kinder mit besonders starker Geh-Behinderung

gibt es besondere Regeln:


Das Kind ist jünger als 14 Jahre.

Das Kind hat den Schwer-Behinderten-Ausweis.

mit dem Stempel aG.

Und das Kind hat einen Brief von einem Arzt.

Der Brief heißt in schwerer Sprache: Attest.





In dem Brief steht:

Das Kind kann nur mit einem besonderen

Behinderten-Fahrzeug gefahren werden.

Die Eltern dürfen kein eigenes

Behinderten-Fahrzeug haben, für das sie Geld bekommen.

Wer bekommt das Geld noch?

Manche Menschen mit geistiger Behinderung

bekommen das Geld.

Dafür gibt es diese Regeln:

Die Person ist 14 Jahre alt. Oder älter.

Die Person hat einen Schwer-Behinderten-Ausweis.

In dem Ausweis sind 3 Stempel:

G. Das bedeutet: Geh-Behinderung

H. Das bedeutet: Hilf-los

B. Das bedeutet: Begleitung

In dem Ausweis steht die Zahl 100.

Die Zahl steht in schwerer Sprache für:

Grad der Behinderung.

Die Person hat  eine geistige Behinderung.

Dafür muss es eine Bestätigung geben.

Die Bestätigung gibt es zum Beispiel

vom Versorgungs-Amt.


Andere Menschen mit Behinderung können

das Geld für Mobilitäts-Hilfe auch bekommen:


Zum Beispiel:

Manche Menschen mit Behinderung

können nicht mit dem Bus oder mit der Straßen-Bahn fahren.

Das muss ein Arzt bestätigen.

Die Person muss sich von einer Amts-Ärztin

oder einem Amts-Arzt untersuchen lassen.

Das ist wichtig: Wo wohnt die Person.

Die Person muss in Oberbayern wohnen.

Dafür muss sie bei einem Einwohner-Melde-Amt

in Oberbayern gemeldet sein.


Das Einwohner-Melde-Amt

ist meistens im Rathaus.


Dann kann die Person Geld

vom Bezirk Oberbayern bekommen.


Wie viel Geld gibt es?

Eine Person hat ein Recht auf das Geld: 

Dann bekommt die Person 80 Euro.

Das bekommt die Person jeden Monat.


Manche Personen brauchen mehr Geld.

Dann müssen sie dem Bezirk Oberbayern erklären:

Warum brauchen sie mehr Geld.




Zum Beispiel:

Die Person wohnt auf dem Land.

Sie muss sehr lange Strecken fahren



Das Amt bestimmt dann:

Ja, die Person bekommt mehr Geld.

Oder: Nein, die Person bekommt nicht mehr Geld.


Wie viel Geld darf man gespart haben?

Man darf bis zu 2.600 Euro gespart haben.

Wenn eine Person verheiratet ist:

Dann darf die Person bis zu 3.214 Euro gespart haben.

Sie darf also 614 Euro mehr haben.




Wenn eine Person für Kinder zahlen muss.

Oder für andere Verwandte:

Dann darf die Person für jede weitere Person 

256 Euro mehr gespart haben.

Wie viel Geld darf man verdienen?

Man darf im Monat bis zu 764 Euro verdienen.

Es gilt der Netto-Lohn.

Das ist der Lohn, den man aufs Konto bekommt.

Netto-Lohn bedeutet auch:

Die Steuern sind schon bezahlt.

Der Beitrag für die Kranken-Kasse ist schon bezahlt.

Was darf der Bezirk Oberbayern prüfen?

Der Bezirk Oberbayern darf prüfen:

Wird das Geld richtig ausgegeben.

Wird das Geld auch wirklich

für besondere Fahr-Dienste benutzt.

Eine behinderte Person bekommt

das Geld für Mobilitäts-Hilfe.


Dann muss sie das machen:

Sie muss bei jeder Fahrt einen Beleg

oder eine Quittung von dem Fahr-Dienst bekommen.

Sie muss alle Belege und Quittungen 1 Jahr lang sammeln.

Vielleicht will der Bezirk Oberbayern

die Belege und Quittungen sehen.

Dann muss die Person

die Belege und Quittungen dem Amt zeigen.



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Fragebogen: Wohnen (Leichte Sprache)

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Machen Sie Kunst?
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Kunst Inklusive

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Wer hat diese Seite gemacht?


Die Texte sind übersetzt von:

– Anna Schattenhofer, Atelier für Leichte Sprache, Köln

– Susanne Göbel, Büro für Leichte Sprache, Kassel

– Peter Bechmann, Bezirk Oberbayern,
   Presse- und Informationsstelle.

Die Bilder sind von:

Lebenshilfe Bremen e.V., Leichte Sprache - Die Bilder,

Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013.