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25.10.2018

Der Bachelor-Abschluss als Ziel

Kulturausschuss: Ausbildung an Fachakademie der Schulen für Holz und Gestaltung in Garmisch-Partenkirchen soll Studiengang werden

Die Schulen für Holz und Gestaltung (SHG) des Bezirks Oberbayern in Garmisch-Partenkirchen gehen neue Wege: Sie streben an, die Ausbildung an ihrer Fachakademie für Raum- und Objektdesign in einen Bachelor-Studiengang umzuwandeln und damit einen akademischen Abschluss für ihre Absolventen zu erreichen. Der Kulturausschuss im Bezirkstag gab bei seiner gestrigen Sitzung grünes Licht für die Initiative.

Hintergrund ist die Tatsache, dass durch den Bologna-Prozess die Studienabschlüsse umstrukturiert und auch die Zulassungsbedingungen für Bewerber mit beruflicher Bil-dung geändert wurden. Eine Anpassung der Fachakademie an das neue Studi-engefüge sei deshalb geboten, sagte Florian Becker, Leiter der Schulen für Holz und Gestaltung, in der Sitzung des Kulturausschusses.

Die Ausbildung könnte – sollte der Plan gelingen – künftig drei statt bisher zwei Jahre dauern. Florian Becker begründet die eventuelle Verlängerung der Studienzeit mit der zunehmenden Digitalisierung in den Bereichen Bauwesen/Architektur und Gestaltung. Das dreijährige Bachelorstudium würde es den Studierenden ermöglichen, Projektarbeiten in der gebotenen Tiefe zu entwickeln und das notwendige Rüstzeug für die Berufspraxis zu erwerben, sagte Becker. Er äußerte die Hoffnung, dass der Abschluss durch die Aufwertung internationale Anerkennung bekäme und es den Absolventen ermöglichen würde, eine weitere akademische Laufbahn einzuschlagen.

Schon jetzt genießt die Ausbildung an der Fachakademie für Raum- und Objektdesign in Fachkreisen hohes Renommee. Schulleiter Florian Becker sieht daher auch gute Chancen für das Vorhaben. „Wir haben als Fachakademie im Hinblick auf Raum- und Objektdesign in Deutschland ein Alleinstellungsmerkmal. Wir sind momentan die einzige derartige Einrichtung, die eine solche Ausbildung anbietet.“ Hinzu kommt die Tatsache, dass der Abschluss an der Fachakademie bereits jetzt an manchen Hoch-schulen – wie der Hochschule für Design in Coburg – faktisch wie ein Bachelor-Abschluss gewertet wird und die Absolventen direkt in das Master-Studium einsteigen dürfen.

Bezirkstagspräsident Josef Mederer zeigte sich überzeugt, dass ein Bachelor-Studium an der Fachakademie den Schulen für Holz und Gestaltung großen Nutzen bringen würde: „Wir wollen, dass unsere Schulen in Zukunft gut aufgestellt sind.“

Weitere Informationen für die Medien bei Ulrike Graßl
Telefon: 089 2198 90012
E-Mail: Ulrike.Grassl@bezirk-oberbayern.de

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Unterricht an der Fachakademie für Raum- und Objektdesign der Schulen für Holz und Gestaltung des Bezirks Oberbayern.

Foto: Patrik Graf

Copyright: Schulen für Holz und Gestaltung des Bezirks Oberbayern in Garmisch-Partenkirchen

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Ulrike Graßl
Pressestelle: Bildung
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