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Kategorie: Auszeichnungen
25.09.2017

Begeisterter Applaus für drei Talente

Lore-Bronner-Preis im Kleinen Theater Haar 2017 verliehen

Drei junge Frauen setzten sich beim Förderpreis für Darstellende Kunst des Bezirks Oberbayern durch. Die Schauspielschule Zerboni stellt mit Rosalie Schlagheck und Anuschka Tochtermann die zwei Preisträgerinnen. Lisa Fertner vom TheaterRaum München erhielt eine lobende Anerkennung der Jury.
Mit begeistertem Beifall wurden die Talentproben der diesjährigen Lore-Bronner-Preisträgerinnen vom Publikum quittiert. Lisa Fertner (25) vom Theaterraum München machte den Anfang. Sie zeigte als Irina aus Tschechows "Drei Schwestern" und als Klofrau Mariedl aus Werner Schwabs "Die Präsidentinnen" eine große Wandelbarkeit. Anuschka Tochtermann (23) gab dann den Orest aus der "Orestie" von Ayschylos und die Francis aus „Osama der Held“. In beiden Rollen riss die Intensität und die Lust am Spiel mit. Zuletzt kam die Münchnerin Rosalie Schlagheck (21) auf die Bühne und führte das Publikum glaubwürdig von der Höhe einer tragischen Adromache aus den "Troerinnen" von Euripides hinab zur lächerlich-traurigen Zoe Mill aus Ayckborns Komödie "Ab jetzt".

Die Schauspielerin und Jurorin Esther Kuhn hat in ihrer Laudatio nicht zuviel versprochen, in der sie die drei Nachwuchsschauspielerinnen als talentiert und äußerst mutig in ihren Interpretationen beschrieben hatte. Auch deswegen entschied sich die Jury, neben zwei Preisen zusätzlich eine lobende Anerkennung auzusprechen. Als die Drei schließlich die Preise aus den Händen des Bezirkstagspräsidenten entgegennahmen, war die Stimmung entsprechend gelöst. Bei der Nachfrage, ob das Preisgeld, insgesamt 6000 Euro, schon auf den Konten eingegangen sei, sah man glückliches Nicken. Im nächsten Sommer erwartet die Ausgezeichneten zusätzlich ein Engagement bei den Weilheimer Festspielen.

In diesem Jahr nahmen fünf private oberbayerische Schauspielschulen am Wettbewerb teil. Neben der Schauspielschule Zerboni und dem TheaterRaum warren das die ISSA, die Neue Münchner Schauspielschule und die München Film Akademie (mfa). Elf der zwölf Kandidaten waren weiblich.

Der vom Bezirk Oberbayern seit 1996 vergebene Lore-Bronner-Preis ist nach der 2002 verstorbenen Münchner Bühnenleiterin und Schauspielerin Lore Bronner benannt. Er wird an staatlich genehmigten privaten Schauspielschulen in Oberbayern ausgeschrieben und richtet sich an Nachwuchsschauspieler, die bereits während ihrer Ausbildung eine außergewöhnliche Begabung erkennen lassen und ihren Wohnsitz in Oberbayern haben.

Weitere Informationen für die Medien bei Peter Bechmann
Telefon: 089 2198 90015
E-Mail: Peter.Bechmann@bezirk-oberbayern.de

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Die Lore-Bronner-Preisverleihung 2017:
(von Links) Lisa Fertner (Lobende Anerkennung), Esther Kuhn (Laudatorin und Jurorin), Rosalie Schlagheck (Lore-Bronner-Preisträgerin), Bezirkstagspräsident Josef Mederer, Anuschka Tochtermann (Lore-Bronner-Preisträgerin), Katharina Wonneberger (Jurorin und Theateragentin), Bezirksrat Martin Eberl (Juror), weitere stellvertretende Bezirkstagspräsidentin Friederike Steinberger (Jurorin), Lorenz Seib (Theaterkritiker)

Foto: Peter Bechmann

Copyright: Pressestelle Bezirk Oberbayern

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Rosalie Schlagheck erhält den Lore-Bronner-Preises aus den Händen von Bezirkstagspräsident Josef Mederer

Foto: Peter Bechmann

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Lore-Bronner-Preisträgerin Rosalie Schlagheck in der Rolle der
Zoe Mill in »Ab jetzt« von Alan Ayckbourn

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Anuschka Tochtermann erhält den Lore-Bronner-Preises aus den Händen von Bezirkstagspräsident Josef Mederer

Foto: Peter Bechmann

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Lore-Bronner-Preisträgerin Anuschka Tochtermann in der Rolle des Orest aus der "Orestie" des Euripides

Foto: Peter Bechmann

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Lisa Fertner erhält eine lobende Anerkennung des Lore-Bronner-Preises aus den Händen von Bezirkstagspräsident Josef Mederer

Foto: Peter Bechmann

Copyright: Pressestelle Bezirk Oberbayern

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Lisa Fertner (Lobende Anerkennung) in der Rolle der Mariedl aus »Die Präsidentinnen« von Werner Schwab

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